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Veröffentlicht in: Schriftenreihe für Geowissenschaften Heft 18, 2011
Die Entwicklung der Geochemie nach dem 2. Weltkrieg in der DDR ist integraler Bestandteil der Fortschritte der geologischen
Wissenschaften im Osten Deutschlands. Ausgehend von den historischen Quellen und den für jene Etappe charakteristischen
ökonomischen und politischen Zwängen und Triebkräften, wird der Versuch unternommen, Inhalt und Leistungen
geochemisch orientierter Arbeit in verantwortbarer Kürze darzustellen.
Im engen Verbund mit Mineralogie und Petrologie entstand in dieser Zeit eine Schule des geochemischen Denkens und Arbeitens
in den Geowissenschaften, die den Erfordernissen der Praxis, insbesondere auf dem Gebiet der Suche und Erkundung
von Lagerstätten, aber auch der umfassenden Beurteilung und Bewertung von Rohstoffen ebenso Rechnung trug, wie der
Klärung grundlegender Fragen der geologischen Entwicklung unseres Planeten und unserer Umwelt.
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